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Vergangenen Samstag haben wir nicht nur gegen das ACTA-Abkommen demonstriert, sondern auch für die Beibehaltung des Abschiebestopps in Baden-Württemberg. Nachdem vergangenen Monat der Petitionsausschuss des Landtags im Kosovo war um die Lage von Roma in dem Land zu erkunden, wird es nach Ablauf der sogenannten „Winterregelung“ (gilt bis Ende März) wieder Abschiebungen geben. Allerdings nicht für Kinder und Jugendliche in Ausbildung und nicht für chronisch Kranke.
Im Rahmen der Demonstrationgab unsere Sprecherin Eva Muszar Radio Dreyeckland ein Interview, dass es hier zum anhören (ab min. 3:30) und hier zum downloaden gibt.
Zu Beginn des Jahres wollen wir uns auf den nächsten Mitgliederversammlungen (immer Donnerstags um 20 Uhr) in einer Themenreihe mit der „Willkommenskultur in Deutschland“ auseinandersetzen.
Mit Gästen u.a. von der Aktion Bleiberecht, dem Verein Color Esperanza oder dem MigrantInnenbeirat der Stadt Freiburg werden wir verschiedene Aspekte des Themas näher beleuchten und uns die Frage stellen wie die Willkommenskultur in Deutschland aussieht und wie man sie verbessern könnte. Die einzelnen Termine:
- Donnerstag, 12. Januar: Einstieg mit Kurzfilm und Diskussion
- Donnerstag, 19. Januar: Color Esperanza/ Freiwilligendienst in Deutschland fürjunge PeruanerInnen
- Donnerstag, 26. Januar: Aktion Bleiberecht/Asyl- und Flüchtlingspolitik
- Donnerstag, 02. Februar: Ibrahim Sarialtin (Stadtrat B 90/Die Grünen)/ Integration
Zusätzlich ist noch ein Besuch im Flüchtlingswohnheim St. Christoph geplant. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Mitglieder, Freunde, Interessierte sind zu allen Treffen herzlich eingeladen
Kommendes Wochenende kommen über 100 junggrüne Menschen aus ganz Baden-Württemberg zur Landesmitgliederversammlung der GJBW nach Freiburg.
Los geht es am Freitag (9.12) um 19 Uhr mit einer Diskussion mit der Bundessprecherin der Grünen Jugend zum Thema „Frauenpolitik heute – mehr als nur Quote“.
Nachdem Samstag vormittag workshpos zum Leitthema BürgerInnenbeteiligung auf dem Programm stehen, sind am Nachmittag Alex Bonde (Landwirtschaftsminister) und Chris Kühn (Landessprecher der Grünen) zu Gast um mit uns die Bilanz der bisherigen Regierungstätigkeit der Grünen zu diskutieren.
Am Sonntag ist der formelle Teil der LMV – Eine Resolution zur BürgerInnebeteiligung und verschiedene andere Anträge werden beraten und die Redation der Mitgliederzeitschrift „Zitro“ neu gewählt.
Die LMV ist offen für jeden – bittet meldet euch aber vorher kurz bei der Landesgeschäftsführerin Nadine (buero@gjbw.de), der Schatzmeisterin Julia (julia.mies@gjbw) oder bei uns (gj-freiburg@gmx.de), damit wir besser planen können.
Das genaue Programm und alle Anträge findet ihr unter https://lmv.gjbw.de/
Wir freuen uns auf euch!
Vom 9. bis 14. Juni waren 8 junggrüne FreiburgerInnen zu Besuch in Brüssel bei „écolo j Bruxelles“, der Jugendorganisation der französischsprachigen Grünen Partei Belgiens. Thema des Austauschs ist, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung möglich ist. Im Bericht aus Brüssel (pdf) erfahrt ihr, was wir in Brüssel erlebt und gelernt haben.
Der Rückbesuch der BrüsselerInnen findet vorraussichtlich Anfang 2012 in Freiburg statt.
Am 24. und 25. September wird Papst Benedikt XVI. Freiburg besuchen. Im Vorfeld des Papstbesuches wollen wir, die GRÜNE JUGEND Freiburg, uns für eine kritische Diskussion in der Freiburger Öffentlichkeit einsetzen: Mit einem bunten Transparent protestieren wir am Montag, den 19.9.2011 vor dem Münsterplatz in der Freiburger Innenstadt gegen die rückständigen Positionen der katholischen Kirche. Wir sagen: Lieben ist keine Sünde! Wir wenden uns insbesondere gegen die anhaltende Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Wir fordern die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Akzeptanz für alternative Lebensentwürfe und Liebesformen auch von Seiten der katholischen Kirche! (Dazu unsere Pressemitteilung vom 31.08.2011)
Am Mittwoch, den 21.9.2011, informierten wir die Freiburger PassantInnen bei einem Infostand auf der Kaiser-Joseph-Straße. Zum Abschluss hängten wir unser Transparent vom Münsterturm.
Der Bundesparteitag in Freiburg – und die Grüne Jugend natürlich mit dabei, die meisten von uns als HelferInnen und natürlich hatten wir viel Spaß und nahmen viele positive Eindrücke mit. Auch ein Fotoapparat war dabei und mehr zu sehen gibts wie immer in Facebook: Grüne Jugend Freiburg.
Die GJ Freiburg mit dem Bundesvorstand der Grünen, Claudia Roth und Cem Özdemir
„Green City Beats“ mit DJane Claudia Roth
Die GJ Freiburg strahlt mit Claudia um die Wette.
Die Grüne Jugend Freiburg mit Sven Kindler (MdB) und Gesine Agena (GJ BUVO)
DJ Sascha Pawlik legt für die GJ auf!
Am Donnerstag vor der Bundesdelegiertenkonferenz in Freiburg veranstalteten wir eine Party in der Jackson Pollock Bar. Special Guest war niemand anders als die Bundesvorsitzende Claudia Roth als DJane. Die Party war ein voller Erfolg. In der Jackson Pollock Bar war Hochbetrieb. Lob gab es von allen Seiten. Nicht nur von den Grünen und unserem Kreisverband gab es ein positives Echo sondern auch von der regionalen und nationalen Presse.
Hier mal zum Durchstöbern:
http://www.express.de/news/politik-wirtschaft/gruene-partytime-mit-dj-claudia-roth/-/2184/4854256/-/index.html
http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=3867 (bis Minute 3)
http://fudder.de/artikel/2010/11/19/nightlife-guru-green-city-beats-mit-claudia-roth-in-der-jackson-pollock-bar/
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/djane-claudia-roth-laesst-freiburg-beben–37934636.html
http://www.swr3.de/info/nachrichten/Claudia-Roth-als-DJane/-/id=47428/did=841204/144q9su/
http://www.fr-online.de/politik/ein-gruener-leuchtturm-mit-rissen/-/1472596/4853906/-/index.html
http://www.n24.de/news/newsitem_6457693.html
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/kontext/-/id=4352076/nid=4352076/did=7002636/1y0ye1i/index.html (ab 7:30)
Weitere Fotos wie immer auf unserer Facebookgruppe.
Sicher ist nur das Risiko
Eindrücke zum Castortransport in Gorleben
700 Kilometer. So weit liegt das Zwischenlager für Atommüll in Gorleben von Freiburg entfernt. Und doch ist die Wut und Enttäuschung über die derzeitige Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung bei Millionen von Bürgern groß und so scheuen sie auch keine Mühen um dies zum Ausdruck zu bringen. Selbst aus dem tiefsten Süden nahmen viele Freiburger den weiten Weg nach Gorleben auf sich. Mit dabei natürlich auch die Grüne Jugend Freiburg. Bis zu 50.000 Demonstranten protestierten am Samstag, den 6. November, vor der Verladestation in Dannenberg gegen den Castor und gegen die Atomlobbypolitik von Kanzlerin Merkel und Co, so viele wie noch nie. Und so weiter »
Sicher ist nur das Risiko
Eindrücke zum Castortransport in Gorleben
Mehr Fotos findet ihr auf unserer Facebook Gruppe
700 Kilometer. So weit liegt das Zwischenlager für Atommüll in Gorleben von Freiburg entfernt. Und doch ist die Wut und Enttäuschung über die derzeitige Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung bei Millionen von Bürgern groß und so scheuen sie auch keine Mühen um dies zum Ausdruck zu bringen. Selbst aus dem tiefsten Süden nahmen viele Freiburger den weiten Weg nach Gorleben auf sich. Mit dabei natürlich auch die Grüne Jugend Freiburg. Bis zu 50.000 Demonstranten protestierten am Samstag, den 6. November, vor der Verladestation in Dannenberg gegen den Castor und gegen die Atomlobbypolitik von Kanzlerin Merkel und Co, so viele wie noch nie.
Pünktlich um Mitternacht startete ein Bus vom Konzerthaus auf ins Wendland. Mit an Bord waren Menschen von ganz Jung bis Alt. Ein eindrucksvolles Phänomen, welches noch eindrücklicher auf der Großdemo in Dannenberg zum Ausdruck kam. Von Familien mit Kind(ern) über viele Jugendliche und StudentInnen, BürgerInnen aller Schichten bis hin zu den Alt-68erInnen – alle waren dabei und zeigten deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. Relativ früh kam der Freiburger Bus in Dannenberg an und es ging über Äcker so weit das Auge sehen kann zum Demoplatz. Was aber überall zu sehen war, waren große gelbe Kreuze, das Symbol gegen den Castortransport. Eine Region im Ausnahmezustand. Vor Beginn der Demo war die Wiese auf der im Laufe des Tages Zehntausende demonstrieren sollten noch ziemlich leer. Doch das änderte sich schlagartig. Jede Minute kamen aus allen Ecken mehr und mehr Leute mit Fahnen, Bannern und Luftballons mit der großen Atomsonne. Auch viel Grün war zu sehen, neben vielen grünen Anti-Atom Gegnern auch der Bundesvorstand mit Claudia Roth und Cem Özdemir, wie auch weitere Bundestagsabgeordnete. Selbst während den Redebeiträgen der verschiedenen Initiativen strömten weiterhin Tausende auf die Wiese hinzu. Das ganze Wendland war besetzt von friedlichen Demonstranten einerseits, und Hundertschaften der Polizei, die sich jedoch netterweise selbst einkreisten und sich der Situation entsprechend vorbildlich verhalten haben.
Eins wurde auf dieser Demo deutlich und zwar, dass man einen solchen politischen Kurs, wie derzeit von der Bundesregierung geführt, nicht fahren kann und die Bevölkerung sich das unter keinen Umständen gefallen lässt.
Auch im Nachhinein stellt man fest: Die diesjährige Aktion war ein voller Erfolg. Der Castor hatte, wie bei der Deutschen Bahn ja auch sonst üblich, Verspätung: Aber über 20 Stunden! Der Großteil der Demonstranten zeigte, dass man auch friedlich für einen Kurswechsel in der Energiepolitik Zeichen setzen kann. Klar für uns Grüne ist, dass der Kurswechsel nur eine Frage der Zeit ist und dass sich die Regierung mit der jetzigen Politik sämtliches Vertrauen und Ansehen in der Bevölkerung verspielt. Es scheint nur noch ein Mittel zu geben um alle Proteste zu ignorieren und über das Volk hinweg zu regieren, nämlich die Diffamierung sämtlicher Demonstranten und Politiker die für eine wahre Energiewende einstehen. Doch Kommentare und Beschimpfungen von verschiedenen Ministern und Politikern der schwarz-gelben Regierung kann man momentan nur noch belächeln. Da hält es sich gut mit folgendem Zitat: „Mit Abschalten ist nicht euer Gehirn gemeint.“
Du willst wissen, wo der Strom aus Deiner Steckdose wirklich herkommt? Dann komm mit auf unsere Energietour!
Unsere Energietour wird uns zu verschiedenen Kraftwerken und Forschungszentren rund um den Strom führen. Wir werden dazu mit Solarexperten diskutieren, wir werden eines der größten Wasserkraftwerke Deutschlands, das Rheinkraftwerk von EnBW in Iffezheim, ein Atomkraftwerk und vieles mehr besuchen und erkunden.
Zu diesen Aktionen ist jeder und jede herzlich eingeladen, egal ob grün oder nicht, jung oder alt. Anmeldungen an: energietour@gmx.de. Details über die jeweiligen Termine findest Du unter Termine.
Hier findest Du das Plakat.







