KATEGORIE » Pressemitteilungen
Grüne Jugend Freiburg wählt neuen Vorstand Freiburg. Auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 15.12., hat die Grüne Jugend Freiburg Eva Muszar (20 Jahre) als Sprecherin im Amt bestätigt. Neu als Sprecher gewählt wurde Niklas Janssen (22). Den Vorstand komplettieren Verena Lais (22) als Schatzmeisterin, sowie Jamila Matthis (21) und Florian Jesse (26).
Eva Muszar bekräftigte anschließend die ablehnende Haltung der Grünen Jugend zu einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen: „Eine Verbotskultur hilft nicht weiter, wenn es darum geht, problematisches Alkoholkonsumverhalten von Jugendlichen zu ändern. Dazu muss an den Ursachen angesetzt werden, anstatt nur zu versuchen das Erscheinungsbild der Innenstadt zu beschönigen“. „Wichtig ist dabei vor allem Prävention. Außerdem gibt es bereits genügend Maßnahmen um gewalttätige Jugendliche in die Schranken zu weisen. Sämtliche BürgerInnen unter Generalverdacht zu stellen kann keine Lösung sein“ machte Niklas Janssen anschließend deutlich. Muszar und Janssen kritisieren damit auch den Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon, der sich zusammen mit anderen Amtskollegen für ein Alkoholverbot stark gemacht hat.
Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Freiburg
Mittwoch, den 31. August 2011
Gegen Hass und Homophobie – Die GRÜNE JUGENDFreiburg kann auch ohne Papst!
Anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Freiburg am 24. und 25. September 2011 unterstützt die GRÜNE JUGEND Freiburg das Bündnis „Freiburg ohne Papst“.
Bei all dem Tohuwabohu, das um den anstehenden Papstbesuch gemacht wird, scheint verdrängt zu werden, welche Inhalte und Positionen der katholischen Kirche Papst Benedikt XVI. nach außen trägt.
Unzeitgemäße Standpunkte wie das Festhalten am Kondomverbot, welches den Kampf gegen Aids und HIV-Infektionen massiv behindert, die Kriminalisierung von Verhütung und Abtreibungen, sowie die tradierten Auffassungen von Geschlechterrollen sind nicht zu tolerieren. Die ebenfalls anhaltende Diskriminierung und Ablehnung von Lesben, Bisexuellen, Schwulen und Transgender verurteilen wir, denn jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Entfaltung!
„Für uns sind solche Positionen nicht tragbar. Sie verletzen grundlegende Menschenrechte und stehen in krassem Widerspruch zu Grünen Grundwerten, für deren Umsetzung wir gekämpft haben und weiterhin kämpfen – für Gleichstellung und Akzeptanz, gegen Diskriminierung, Hass und Homophobie!
Deshalb unterstützt die GRÜNE JUGEND Freiburg die Inhalte und Ziele des Bündnisses ‚Freiburg ohne Papst‘“,erklärt die Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Freiburg, Eva Muszar.
Wir wenden uns nicht gegen gläubige Christinnen und Christen, sondern gegen die diskriminierenden und menschenrechtsverachtenden Positionen der katholischen Kirche. Deren massiver Einfluss auf den gesellschaftlichen Diskurs in vielen Teilen der Welt hat somit direkte Auswirkungen auf das Leben und die Selbstbestimmung vieler Menschen. Der Papst muss sich, wenn er seine „Theologie der Liebe“ glaubhaft vertreten will, endlich von solchen mittelalterlichen Traditionen verabschieden und lange überfällige Reformen in Angriff nehmen.
„Uns ist es ein Anliegen, dass der Papstbesuch in Freiburg nicht unkritisch und euphorisch aufgenommen wird. Stattdessen muss die Öffentlichkeit diesen Anlass für eine Diskussion nutzen: Diskriminierungen unter dem Deckmantel des Glaubens und der Kirche dürfen nicht länger stillschweigend von der Mehrheit der Gesellschaft hingenommen werden!“, stellt Sprecher Vasili Franco klar.
Die GRÜNE JUGEND Freiburg plädiert darüber hinaus dafür, dass während des Papstbesuchs kritische Meinungsäußerungen, auch in Form von Infoständen, möglich sind. Insbesondere fordern wir die Genehmigung des Infostands des „Freiburg ohne Papst“-Bündnisses am 24. September.
Aufgrund der oben genannten Punkte ist das Motto des anstehenden Papstbesuches „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ deplatziert. Vielmehr zeigt sich, dass die rückständigen Positionen der katholischen Kirche und die Äußerungen des Papstes den sozialen Fortschritt hin zu einer offenen Gesellschaft blockieren.
Deshalb fordert die GRÜNE JUGEND Freiburg einen Richtungswechsel der katholischen Kirche hin zu Gleichberechtigung, sexueller Selbstbestimmung, Aufklärung und Toleranz.
Für die Kirche ist es an der Zeit endlich Nach- und Umzudenken.
Für die GRÜNE JUGEND Freiburg
Eva Muszar
Vasili Franco
Anlässlich der Vorfälle in der Nacht vom 2. auf den 3. August im Zuge der Räumung des Kommando-Rhino-Wagenplatzes in Freiburg-Vauban äußert sich die GRÜNE JUGEND Freiburg:
Gewalt ist kein Mittel zur Konfliktlösung. Wir sind schockiert über die Eskalation und bedauern zutiefst den Ausgang der Proteste im Stadtteil Vauban, da die GRÜNE JUGEND Freiburg Gewalt in jeder Form ablehnt. „Hierbei sollte jedoch zwischen Rhinos und Krawallmachern differenziert werden. Dies zeigte sich auch im allgemein friedlichen Umgang zwischen Rhinos und der Polizei.“, stellt Vasili Franco, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Freiburg, klar.
„Gerade in einem Stadtteil wie Vauban, das massiv von Gentrifizierung betroffen ist, sind alternative Lebens- und Wohnformen wichtig. In einer Stadt mit einem Oberbürgermeister von Bündnis 90/Die Grünen ist eine Räumung umso bedauerlicher, da sich Grüne Politik für alternative Lebensformen einsetzen sollte“, merkt Eva Muszar, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Freiburg. an.
„Unter einer ‚Green City‘ versteht die GRÜNE JUGEND Freiburg nicht nur das sich Einsetzen für ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, sondern auch das Ermöglichen von vielfältigen Lebensstilen. Gerade deshalb muss in Freiburg Raum für ein selbstbestimmtes Zusammenleben von Menschen mit verschiedensten Lebensentwürfen möglich sein!“, fordert Sprecher Vasili Franco.
Die GRÜNE JUGEND Freiburg bedauert, dass es nicht zu einem Kompromiss gekommen ist. Eine einvernehmliche Lösung wäre bei größerer Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten mit Sicherheit zu erreichen gewesen. Eine derartige eskalierende Vorgehensweise kann nie Ziel einer Konfliktlösung sein.
Die Grüne Jugend Freiburg wählte am Donnerstag, den 30.06.2011, einen neuen Vorstand.
Für das kommende Halbjahr wurde Eva Muszar neu als Sprecherin gewählt und Vasili Franco als Sprecher für die Grüne Jugend Freiburg bestätigt. Zum ersten Mal als Beisitzerin gewählt wurde Jamila Matthis während Julian Schreck als Beisitzer ebenfalls bestätigt wurde.
Vasili Franco stellt fest: „Die gewonnene Landtagswahl bringt auch neue Aufgaben für die Grüne Jugend. Wir sollten zum einen stets kritisch die Arbeit der neuen Regierung begleiten, aber auch bei Jugendlichen für grüne Inhalte werben. Für eine erfolgreiche Politik brauchen wir nämlich eine Bürgergesellschaft, die diesen Wandel mitträgt und auch eine Jugend, die mitgestalten will. Diese Chance wollen wir nutzen.“
Deshalb setzt sich der Vorstand als Ziel neben Information und Diskussion auch mehr Jugendliche für Politik allgemein und für grüne Inhalte zu begeistern. Außerdem will die Grüne Jugend Freiburg sowohl kommunal als auch auf Landesebene die Möglichkeiten zur Mitwirkung verstärkt nutzen.
Dazu meint Eva Muszar: „Grüne Politik soll nicht nur halbherzig umgesetzt werden – dafür engagieren wir uns in der Grünen Jugend. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Freiburg sich sowohl ökologisch als auch sozial nachhaltig weiterentwickelt. Auch nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg kommt es darauf an, jungen Menschen in der Politik Gehör zu verschaffen. Deshalb appellieren wir: Seid mutig und äußert eure Anliegen!“
Der neue Vorstand will auch weiterhin für eine starke Stimme der Grünen Jugend in Freiburg einstehen und freut sich auf das bevorstehende halbe Jahr.
Pressemitteilung der Grünen Jugend Freiburg: GJ PM Vorstand
von: Juso KV-Freiburg, Grünen Jugend Freiburg und linksjugend [’solid] Freiburg
Die Bilder aus Japan haben uns alle erschüttert und beinahe stündlich gibt es neue Schreckensmeldungen von den Reaktoren in Fukushima, doch auch angesichts dieser Katastrophe, dürfen wir nicht in Handlungsunfähigkeit verfallen – im Gegenteil!
Das Märchen der sicheren und sauberen Atomkraft hat durch den drohenden GAU in Fukushima seinen Zauber verloren. Niemand glaubt jetzt noch ernsthaft daran, dass wir in Deutschland oder andernorts vor einer solchen Katastrophe geschützt wären. Schwarz-Gelb kündigt eine Überprüfung der Sicherheitsstandards und eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung an, alte Reaktoren sind vorerst vom Netz genommen worden. Und so weiter »
Die Grüne Jugend Freiburg wählte am Donnerstag, den 9.12.2010, einen neuen Vorstand.
Für das nächste Halbjahr wurden als SprecherInnen für den Vorstand Steffi Meishammer und Vasili Franco, beide mit großer Mehrheit, gewählt. Als BeisitzerInnen konnten sich Elena Schröder und Julian Schreck durchsetzen. Als Schatzmeister bestätigte die Mitgliederversammlung Niklas Janssen, der diesen Posten bereits im Vorjahr innehatte.
Der neue Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Grüne Jugend in Freiburg weiterhin erfolgreich zu gestalten. Innerhalb des letzten Jahres ist die Mitgliederzahl stark angestiegen und inzwischen engagieren sich mehr junge FreiburgerInnen als je zuvor bei der Grünen Jugend.
„Die Grüne Jugend hat sich nun auch im grünen Freiburg etabliert und nach den erfolgreichen Veranstaltungen und Aktionen in letzter Zeit, wie zum Beispiel den Green City Beats mit Claudia Roth, sind wir voller Zuversicht auch zukünftig mitzumischen. Wir haben viel vor. Dabei sind Interessierte und neue MitgliederInnen bei uns immer herzlich willkommen und eingeladen mitzumachen“, so Stefanie Meishammer.
Das Hauptthema im nächsten halben Jahr wird selbstverständlich die bevorstehende Landtagswahl sein. Hier wird die Grüne Jugend Freiburg auch verstärkt in die Öffentlichkeit treten und den Wahlkampf aktiv mitgestalten.
Vasili Franco meint dazu: „Nach knapp 60 Jahren besteht endlich die historische Möglichkeit die CDU auf die Oppositionsbank zu setzen. Es geht hier um die Zukunft, die es zugunsten der Jugend und kommender Generationen zu gestalten gilt. Hier vertreten auch wir als Grüne Jugend unsere Themen nach Außen. Grüne Inhalte sind schon längst auch bei jungen Menschen viel überzeugender, als die veralteten und unkonkreten Konzepte der anderen Parteien.“
Insgesamt freut sich der neue Vorstand auf das neue Jahr, und vor allem auf einen spannenden Wahlkampf.
Hier ist die gemeinsame PM der Grünen Hochschulgruppe und der Grünen Jugend zum Green Day in der Mensa nachzulesen.
Die grüne Hochburg Freiburg braucht eine starke GRÜNE JUGEND. Mit diesem Gedanken haben sich junge politisch Interessierte in den letzten Wochen und Monaten auseinander gesetzt und leisteten hervorragende Arbeit in der Neustrukturierung. Ab Januar gibt es in Freiburg nun neben der Grünen Hochschulgruppe auch eine GRÜNE JUGEND.
Bei der bisher größten Mitgliederversammlung am 28. Januar wählte die GRÜNE JUGEND ihre PressesprecherInnen und ihren Schatzmeister.
Für das nächste halbe Jahr wurden Clara von Schell als Pressesprecherin, Vasili Franco als Pressesprecher, sowie Niklas Janssen als Schatzmeister gewählt. Außerdem beschloss die Mitgliederversammlung sich auf jeden Fall aktiv am kommenden OBWahlkampf zu beteiligen und wird ihre nächsten Termine vor allem im Zeichen der Information und Entscheidung über die Form des Mitwirkens abhalten. Denn als GRÜNE JUGEND haben wir den Anspruch aktiv am politischen Geschehen teilzunehmen und nicht nur als Anhängsel der Altgrünen gesehen zu werden. Das Wort der GRÜNEN JUGEND ist zukunftsorientiert und soll gehört werden. Das Ziel lautet, sich in der Kommunalpolitik zu etablieren, um unsere Vorstellungen und Ideen in das politische Geschehen mit einzubringen. Schließlich hat der Igel nicht ohne Grund seine Stacheln.
Wir freuen uns auf viele anstehende Projekte und blicken motiviert und engagiert wie nie zuvor nach vorne. Die Zukunft ist grün, und die Zukunft sind wir. Dazu laden wir alle ein, die politisch interessiert sind und mit uns grüne Inhalte debattieren und umsetzen wollen. Wer also unter 28 ist, ob SchülerIn, StudentIn oder AuszubildendeR ist bei uns herzlich willkommen. Wir sind offen für alle, also kommt vorbei und schnuppert mal rein. Unser nächstes Treffen findet am Donnerstag, den 11.2 im Treffpunkt Freiburg (gegenüber der UB) statt.
Grüne Grüße
Clara von Schell
Vasili Franco
Pressesprecher der GJ Freiburg
Freiburg, 04. November 2009: Ab 01.01.2010 werden alle Wohnheime des Studentenwerks Freiburg (SWFR) mit Ökostrom versorgt. Ein Erfolg, der die Studierenden freut.
Vorausgegangen war im Sommersemester ein Vorstoß des Heimrats des Engelbergerwohnheims beim Studentenwerk. Die Initiative stieß auf Unterstützung der anderen Heimräte sowie der Studierendenvertretung und wurde vom Studentenwerk positiv aufgenommen. In Absprache mit dem SWFR wurde daraufhin in den Semesterferien eine Umfrage in den Wohnheimen durchgeführt. Die Ergebnisse waren eindeutig: Zusammengenommen votierten 71,2 % der Studierenden in der StuSie, im Engelbergerwohnheim und in der Berliner Allee für die Einführung von Ökostrom, selbst wenn dies höhere Kosten verursachen sollte. Auf einer Vollversammlung sprach sich später das Studentendorf Vauban ebenfalls für eine Versorgung aus komplett regenerativen Energien aus.
„Wir freuen uns, dass unsere Initiative auf so viel Unterstützung gestoßen ist und dass der Geschäftsführer des Studentenwerks, Herr Metz, uns versprochen hat unserem Wunsch Rechnung zu tragen“, stellt Christopher Gerhardt, Heimrat des Engelbergerwohnheims, fest. Dass allerdings Ökostrom nicht gleich Ökostrom ist, ist den Studierenden bewusst. „Wir haben die Angebote verschiedener Anbieter geprüft und haben dabei gravierende Unterschiede festgestellt“, berichtet Tillmann Hölz vom Wohnheim „Berliner Allee“. Die Studierenden haben dem Studentenwerk daher vier Anbieter vorgeschlagen, die ihren Vorstellungen entsprechen. „Uns ist nicht das Etikett Ökostrom wichtig, sondern dass wirklich ein Beitrag zur Energiewende geleistet wird“, erläutert Lennart Grumer, Vorsitzender der StuSie e.V.